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Letzten Winter gab hier in der Gegend kaum Schnee, selbst in den Alpen war eine rechte Schneeflaute. So konnte ich nur an einem einzigen Wochenende die Gelegenheit nutzen, um im Erzgebirge eine winterliche Wanderung zu machen. Hier sah ich am Wegrand einige eher trostlos aussehende, verdorrte Brennnesselhalme. Doch durch das Objektiv betrachtet wurden sie auf einmal zu filigranen Gebilden im Glitzerlicht aus Eis und Schnee. Ich wünsche Euch mit diesen Aufnahmen allen ein wunderschönes und besinnliches zweites Adventswochenende. Hoffen wir mal, dass es diesen Winter ein paar mehr weiße Tage gibt, schließlich will ich auch endlich Skifahren lernen. 😉

CH15-0450b

Datum: Samstag, 14. Februar 2015
Strecke: 9,9 km (Altenberg – Geisingberg – Altenberg)

Reine Gehzeit: ca. 05:44:18
Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Pausen: 1,72 km/h
Höhenmeter im An- & Abstieg: 418 m / 418 m
Minimale/Maximale Höhe: 608 m / 815 m

Charakter: Leichte Scheeschuhrunde mit moderatem Anstieg auf den Geisingberg und schönem Fernblick ins Erzgebirgsvorland.

Einkehrmöglichkeit: Geisingberg-Baude

Auch wenn der Frühling hier nun schon in die Lande gezogen ist, möchte ich Euch heute noch ein paar letzte Winterbilder aus dem Osterzgebirge zeigen, wo ich Mitte Februar einen traumhaften Tag im Winterwunderland verbringen durfte. Es war ein wunderbarer Tag, dichter Nebel wechselte mit sonnigen Momenten und machten die Tour abwechslungsreich und interessant, aber schaut einfach selbst…

CH15-0242

Datum: Samstag, 7. Februar 2015
Strecke: 11,1 km (Geising – Fürstenberg – Geising)

Reine Gehzeit: ca. 05:42:54
Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Pausen: 1,94 km/h
Höhenmeter im An- & Abstieg: 269 m / 272 m
Minimale/Maximale Höhe: 587 m / 799 m

Charakter: Abwechslungsreiche Scheeschuhrunde auf dem Erzgebirgskamm mit herrlichem Fernblick und ohne größere Steigungen.

 

Nachdem ich das Wochenende zuvor mit meiner Familie die erste Schneeschuh-Schnuppertour gemacht habe, lockte mich das herrliche Sonnenwetter am Samstag darauf gleich wieder ins Gebirge, um die weiße Winterwelt zu genießen. Es war wieder eine sehr schöne entspannte Runde, deren Bilder ich Euch heute mal ohne große Worte einfach so zeigen will…

CH15-0046

Datum: Sonntag, 1. Februar 2015
Strecke: 4,7 km (Hermsdorf/Erzgebirge)

Reine Gehzeit: ca. 02:41:37
Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Pausen: 1,74 km/h
Höhenmeter im An- & Abstieg: 102 m / 102 m
Minimale/Maximale Höhe: 712 m / 778 m

Charakter: Leichte Einstiegsrunde am Erzgebirgskamm ohne nennenswerte Steigungen.

Anfang Februar lockt nach der Winterflaute der frisch gefallene Schnee im Erzgebirge zu einer Wintertour. Mit 50 Zentimetern Neuschnee sollen nun auch dort endlich gute Wintersportbedingungen herrschen. Meine Eltern wollen sich das nicht entgehen lassen und am Wochenende zu einer Skitour aufbrechen. Als echter Flachlandtiroler aus der Lausitz habe ich bisher noch nicht Skifahren gelernt, aber meine Eltern bringen mir und meiner Jüngsten, die diesmal endlich wieder einmal mit von der Partie sein wird, ihre Schneeschuhe mit.

Am Sonntagmorgen fahre ich also mit Johanna mit dem Zug nach Heidenau, wo wir zu meinen Eltern ins Auto umsteigen. Hier im Elbtal liegt kein Krümelchen Schnee, aber ab Bärenstein wird es mit zunehmender Höhe weiß um uns herum. Es scheint fast so, als ob ganz Dresden dieses Wochenende zum Wintersport ins Erzgebirge pilgert, die Parkplätze an den Skihängen sind nahezu alle belegt und es staut sich sich davor und danach jedes Mal weit. Wir schleichen uns im zähfließenden Verkehr schließlich bis nach Hermsdorf, wo wir an der Kirche glücklicherweise noch einen freien Parkplatz finden.

Nun geht es also auf zu unserer ersten Tour auf Schneeschuhen. Während meine Eltern schon bald mit ihren Skiern auf und davon ziehen, mühe ich mich mit meiner Tochter redlich, auf ungewohnt großem Fuße unterwegs zu sein. Bereits die ersten Meter bergauf lassen uns schnaufen….anstrengend!!! Und von wegen, man läuft oben drauf auf dem Schnee! In dem lockeren Pulverschnee versinkt man fast so tief, wie ohne Schneeschuhe. Noch dazu hebt man dann mit diesen Dingern gleich noch bei jedem Schritt ein Kilo Schnee, der vorn auf dem Schneeschuh liegen bleibt, mit hoch. So hatten wir uns das eigentlich nicht vorgestellt!

Doch etwas entmutigt, weichen wir schließlich auf die Pistenbully gezogene Spur aus und hier läuft es sich erheblich angenehmer. Zwar durch den ungewohnt breitbeinigen Gang noch immer anstrengend, aber wenigstens versinken wir nicht mehr bis zum Knie. So können wir auch endlich die wunderschön verschneite Landschaft um uns herum genießen. Wir kommen besser voran und versuchen später sogar noch einmal einen Abstecher in einen Waldweg hinein, der sich jedoch als Sackgasse entpuppt. Die Sonne macht sich leider auch heute wieder rar, nur einmal lugt sie kurz durch ein Wolkenloch. Wir nutzen die Gelegenheit für ein paar Quatschfotos von unseren Schneeschuhschattenrissen und landen promt beide auf dem Hintern im Schnee! Gar nicht so leicht, sich dann mit tief versunkenen Schneeschuhen wieder aufzurappeln. Unter vielen Lachern stehen wir dann doch irgendwann mit gegenseitiger Hilfe wieder sicher auf unseren Füßen und dann heißt es schon bald wieder zurück zum Auto zu gehen.

Die vereinbarten drei Stunden Zeit bis zum Treffen mit den Eltern am Auto sind fast vorüber. Kurz vor Hermsdorf treffen wir meine Eltern wieder, die den letzten Berg zum Parkplatz hinunter mal wieder leichtfüßig auf Skiern an uns vorbei zum Auto fahren. Dort angekommen gibt es eine heiße Feuerzangenbowle zum Aufwärmen sowie Zimtsterne und Früchtebrot zum Naschen.

Letztlich hat es dann doch Spaß gemacht auf Schneeschuhen durch den Winterwald zu stapfen und ich leihe mir diese noch eine Weile aus, um vielleicht in den nächsten Wochen noch einmal hinaus in den Schnee zu fahren….

Gestern habe ich eine kleine Winterwanderung entlang der Elbe zwischen Stadt Wehlen und Pirna gemacht. Naja, so richtig winterlich waren eigentlich nur die Temperaturen, da ein ziemlich heftiger Wind wehte. Von dem Bisschen Schnee, das hier in den letzten Tagen gefallen ist, lagen nur noch ein paar spärliche Krümel, aber die kleinen Bäche entlang der Elbe hatten immerhin zum Teil noch eine dünne Eisschicht. So konnte ich dort dann auch ein paar Aufnahmen machen. Ansonsten gab das Licht leider nicht viel her – vor allem nicht für Landschaftsaufnahmen. So mussten dann noch ein paar Kormorane und Gänsesäger als Motiv herhalten, damit die fotografische Ausbeute nicht ganz so mager ausfiel.