Ostseesommer

~ Tag 11 ~

Datum: Mittwoch, 14. August 2013
Wetter: wechselhaft, 20°C

Tageskilometer: 20,7 km (Stahlbrode – Reinsberg – Kirchdorf – Mesekenhagen – Greifswald)
Reine Fahrtzeit: 01:53:06
Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Pausen: 11,0 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit mit Pausen: 6,1 km/h
Höhenmeter im An- & Abstieg: 93 m / 96 m
Minimale/Maximale Höhe: -1 m / 23 m

Unterkunft: Unser Bett zuhause!

Am Morgen scheint wieder die Sonne und gegen halb 8 stehen wir auf und gehen noch einmal duschen. Jetzt waschen wir auch unsere Haare, denn gestern abend hätten wir damit nur die Schlafsäcke nass gemacht. Gefrühstückt wird auch heute wieder in fast allen langen warmen Sachen, die wir mithaben. Es stürmt noch immer ziemlich heftig und dunkle Wolken künden vom nächsten Regenschauer. Ich überlege wie wir unsere Route fortsetzen könnten und schaue mir den Wetterbericht auf dem Smartphone an. Es soll die nächsten Tage weiterhin wechselhaft und windig bleiben. Erst am Samstag würden die Temperaturen wieder über 20 °C steigen. Johanna bekundet unter diesen Bedingungen keine rechte Lust mehr, weiter zu radeln, und auch mir geht es nicht wesentlich anders. So werden wir heute nur noch zum Bahnhof in Greifswald fahren und damit unseren Urlaub an der Ostsee langsam ausklingen zu lassen.

Also packen wir zum letzten Mal unsere Siebensachen zusammen und schwingen uns in die Fahrradsättel. Kurz darauf müssen wir bereits wieder Zuflucht in einem Bushaltehäuschen (lustiges Wort, wenn man es so ausgeschrieben sieht 😉 ) suchen, denn ein heftiger Schauer prasselt plötzlich vom Himmel. Die Regensachen anziehen wollen wir nicht, denn kurz darauf scheint schon wieder die Sonne. Einige Hundert Meter später folgt jedoch schon der nächste Guss, vor dem wir Schutz unter einem alten Baum finden. Anschließend geht es im Nieselregen auf unserer heißgeliebten Kopfsteinpflaster-Rüttelpiste weiter. Irgendwann müssen wir die Regensachen dann doch überziehen, denn es hört einfach nicht auf, zu regnen. Wir lassen uns weiter bis Greifswald durchrütteln, wo wir dann um 14:34 Uhr gerade rechtzeitig einen Zug gen Heimat erwischen.

Fünf Stunden fahren wir nun mit diesem bis Elsterwerda durch, dann weiter über Dresden bis nach Hause. Um 21:40 Uhr kommen wir dort an und schieben mit einem letzten Kraftakt die Räder noch unseren Berg hinauf und schleppen die Gepäckberge in die Wohnung, bevor wir in unseren eigenen Betten bald darauf einschlafen.

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